Reportagefotos mit dem Smartphone am Beispiel von Beethoven und Luther

Symphoniekonzert mit Werken von Beethoven und Rutter
Samstag, 25. November, 18 Uhr
Lutherkirche Remscheid

„Von der Dunkelheit zum Licht“ – so könnte man dieses Konzert am 25. November um 18 Uhr in der Lutherkirche Remscheid auch betiteln. Auf dem Programm stehen zwei großartige Werke. Zunächst die 5. Symphonie in c-Moll von Ludwig van Beethoven, auch die „Schicksalssymphonie“ genannt. Über das berühmte Eingangsthema des ersten Satzes soll Beethoven gesagt haben, es klopfe wie das Schicksal selbst an die Tür.
Als Antwort darauf erklingt das wunderbare Requiem des englischen Komponisten John Rutter. Anders als in anderen Requiem-Kompositionen steht bei Rutter nicht die Trauer, sondern die Gewissheit der Erlösung von allem Leiden und die Nähe zu Gott im Vordergrund. „Diess Musik klingt, als stünde die Tür zum Paradies schon einen Spalt weit offen“, sagt Kirchenmusikdirektor Christoph Spengler, der das Konzert dirigieren wird.
Freuen Sie sich auf einen atemberaubenden Abend!“

So lautete die Einladung und ich war gespannt, wie schwierig sich Momente festhalten lassen mit einem Iphone 6s.

Es wurde dunkel und die Kirche sah von unten so aus:

 

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Für einfach mal draufgedrückt ist dies schon erstaunlich.

Aber damit nicht genug. Die Konzertbesucher warteten auf Einlaß:

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Das wunderbare Konzert war vorüber und die Konzertbesucher spendeten dem Russischen Staatsorchester Kaliningrad, dem Mozartchor, Ewa Stoschek und Christoph Spengler stehend Beifall.

Dabei entstand mit einem Klick von oben ein weiteres Foto:

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Ja es stimmt, mit wesentlich größeren Kameras und Objektiven hätte man mit entsprechendem Aufwand alles noch schärfer und klarer bekommen können.

Aber steht der damit verbundene Aufwand noch in irgendeinem Verhältnis?

Es kommt darauf an.

Für gezielte Ergebnisse mit Zoom wäre eine große Kamera sicherlich besser. Aber nur dann. Für das Internet, das digitale Erinnerungsalbum und den Zeitungsdruck reicht das hier doch völlig aus. Man bedenke, es waren sehr schlechte Lichtverhältnisse.

Was bedeutet dies alles nun?

Für mich persönlich ein viel entspannteres Verhältnis zum Fotografieren, weil vieles so wesentlich leichter geworden ist.

Hinzu kommen die neuen Möglichkeiten digital zu sprechen.

Fotos sind damit keine reinen Verkaufsprodukte mehr sondern Informationsprodukte, die je nach Zweck auch verkauft werden.

Oder eben ein Zugang ins Leben ….

 

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